Innovation in der Logistik: Barcode vs. QR-Code

Barcode und QR-Code
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Seit etlichen Jahren ziert er alle Produkte, die der Verbraucher im Geschäft erhalten kann, der Barcode. Was letztendlich für den Kunden nur wie ein Strichcode aussieht, ist unter anderem für die Transport- und Logistikbranche seit jeher ein wichtiges Hilfsmittel. Doch gilt das auch noch in der heutigen Zeit und wird der Barcode noch benötigt? Mit Einzug der zweidimensionalen Codes sind innovative Möglichkeiten eröffnet worden. In diesem Artikel soll insbesondere der QR-Code näher betrachtet werden. Der bereits im Jahr 1994 entwickelt wurde und weiterhin Einzug hält.

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Wozu dient der Barcode?

Mittlerweile kennt jeder das Geheimnis hinter dem Barcode. Zahlreiche Seiten im Internet klären darüber auf, welche Bedeutung unter anderem auch die unterhalb des Strichcodes stehenden Zahlen haben. Doch für die Logistik, im speziellen das Lager, haben der Barcode noch eine weitaus wichtigere Bedeutung. Hinter jedem Code ist das jeweilige Produkt detailliert hinterlegt. Hierdurch können diverse Eigenschaften wie die Farbe, Größe, Modell oder die Variante des Artikels ausgelesen werden. Je nach Betrieb können noch weitere Informationen des Produktes angezeigt werden, wie zum Beispiel der Hersteller oder das Herstellungs- und Ablaufdatum bei Lebensmitteln.

Durch die Erfassung des Produktes durch den Barcode kann ein Lager zu jeder Zeit den Bestand abrufen. So können schnell Engpässe erkannt, neue Lieferungen bestellt oder das Angebot angepasst werden. Ebenfalls kann das Produkt an die richtige Stelle im Lager einsortiert und wiedergefunden werden. In einem Lager mit mehreren tausend verschiedenen Artikeln ist diese Option unverzichtbar.

Ebenfalls kann der Code das Merkmal enthalten, ob es sich um ein Produkt für den Onlinehandel oder einem lokalen Geschäft handelt.

Ein weiterer Vorteil bietet sich bei mehreren Lagern. Durch die gemeinsam genutzte Software die Disposition erkennen, in welchem Lager sich die Ware befindet.

Seit einigen Jahren haben auch Kunden einen großen Vorteil durch das Nutzen der Codes. So kann etwa die Paketverfolgung durch das Einscannen des Codes bei der Ladung, dem Umschlag und der Zustellung, teils minutiös nachvollzogen werden.

Wer setzt die Informationen fest?

Bei einem Barcode handelt es sich um einen eindimensionalen Code. Letztendlich sind es Striche von links nach rechts. Mehr ist es am Anfang nicht. Erst durch bestimmte Software

und Auslesegeräte können dem jeweiligen Barcode Informationen hinterlegt werden. Welche das im Einzelnen sind, entscheidet dabei jedes Unternehmen für sich selbst. Das macht die Handhabung eines Barcodes so individuell und anpassungsfähig.

Bei einem zweidimensionalen Code, wie der QR-Code, können die Informationen durch hinterlegte Formen von links nach rechts, als auch von unten nach oben hinterlegt werden. Dadurch entsteht ein deutlich größerer Informationsspeicher. Bei einem QR-Code können somit neben den individuellen Informationen jedes Unternehmens noch weitere allgemeine Daten gespeichert werden. Im Privaten kennt man das oftmals, dass sich hinter dem QR-Code eine Internetadresse versteckt. Egal welche Person sie ausliest, sie bekommt immer dieselbe Adresse. In der Logistik ist es ähnlich. Es sind Informationen hinterlegt, die von jedem Unternehmen ausgelesen werden können, ohne dass sie vorher von jedem einzelnen in einer bestimmten Software hinterlegt wurden. Das macht die Verwendung eines solchen Codes umso effektiver. So können die Informationen beispielsweise internetbasiert gespeichert werden. Es ist keine eigene Software notwendig, nur die Verbindung und der Zugriff zum jeweiligen Portal.

Ein weiterer Aspekt besteht in der Fehleranfälligkeit der Codes. Jeder kennt es, dass der Barcode durch eine leichte Beschädigung nicht mehr ausgelesen werden kann und die Eingabe in der Software manuell erfolgen muss. Der QR-Code hat eine wesentlich höhere Fehlertoleranz. Dieser kann teils sogar noch ausgelesen werden, selbst wenn bis zu 30 Prozent des Codes beschädigt ist.

Einzug in die Transport- und Logistikbranche

Die Handhabung der einzelnen Prozesse mit einem Barcode ist weltweit verbreitet und hat sich über etliche Jahre in der Branche etabliert. Die Einführung eines neuen Codes, wie beispielsweise dem QR-Code kann daher nur parallel erfolgen. Dass dieses aber mittlerweile geschieht, zeigen uns diverse Unternehmen, insbesondere in der Pharmaindustrie, aber auch bei Zustellungsgesellschaften, wie die Post.

Das Hindernis einer globalen Änderung des Codes liegen auf der Hand. Aufgrund der neuen Technologie benötigt jedes Unternehmen die entsprechenden Lesegeräte und Zugänge zu der Software, bzw. der Internetpräsenz.

Ausblick in die Zukunft

Neben den ein- und zweidimensionalen Codes sind mittlerweile auch weitere Codes entwickelt worden. So gibt es dreidimensionale Codes, die durch unterschiedliche Farbtöne und -sättigungen die sogenannte dritte Dimension darstellen. Aber es geht noch weiter.

2007 haben Forscher sogar einen vierdimensionalen Code entwickelt, der mit entsprechenden Informationen hinterlegt werden kann. Es handelt sich dabei um meinen animierten Code.

Ob sich diese neuen Codes auch in der Transport- und Logistikbranche durchsetzen werden, bleibt abzuwarten. Zurzeit liegt die Veränderung, bzw. Erweiterung bei den zweidimensionalen Codes. Hierdurch kann das Lager wesentlich effizienter arbeiten. Sollten Sie im Bereich der richtigen Organisation ihres Lagers Hilfe benötigen, so stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Nutzen Sie hierzu einfach unser kostenloses Erstgespräch zur Dienstleistung „Umschlag- und Lageroptimierung“ per Zoom-Meeting.

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