Berufswahl in der Transportbranche – Tipps für den Einstieg (Teil 1)

Um die richtige Berufswahl in der Transportbranche zu treffen, sollte man sich über eigene Interessen, Stärken und Schwächen klar werden. Besprechen Sie diese mit Freunden, Familie oder Bekannten.

Informationen zu Berufen und Ausbildungen gibt es bei entsprechenden Ämtern und im Internet. Praktika, besonders in den Sommerferien, helfen, Berufe in der Praxis kennenzulernen und Kontakte zu Unternehmen zu knüpfen. Offene Ausbildungsstellen findet man auf Job-Portalen im Internet, was eine landesweite Suche ermöglicht. Auch örtliche Unternehmen bieten oft gute Möglichkeiten.

Berufswahl in der Transportbranche treffen

Wie bereits in vergangenen Beiträgen gezeigt, hat die Transportbranche facettenreiche Berufe zu bieten. Um für sich selbst den richtigen Beruf zu finden, sollte man sich erst selbst über Interessen, aber auch Stärken und Schwächen klar werden. Anschließend sollte man mit Freunden, Familie oder Bekannten darüber sprechen. Zum einen kann man von ihnen weitere Meinungen einholen, aber auch das offene Sprechen über die eigenen Ziele hilft dabei, den richtigen Beruf zu finden. 

Informationen über die einzelnen Berufe und deren Ausbildungen findet man bei entsprechenden Ämtern vor Ort, aber auch im Internet. Doch ob die Tätigkeit in der Praxis genauso viel Spaß macht, wie es auf dem Papier steht, sollte beispielsweise mit einem Praktikum getestet werden. Schüler sollten hierzu insbesondere die Sommerferien nutzen. Ein Praktikum hat dabei noch einen weiteren Vorteil. Neben der Klärung, ob die berufliche Praxis einem liegt, hat man auch schon Kontakt zu einem Unternehmen aufgebaut, um sich später bewerben zu können. 

Weitere Kontaktmöglichkeiten, bzw. offene Ausbildungsstellen findet man beispielsweise auch auf einschlägigen Job-Portalen im Internet. Hierbei ist der Vorteil, dass man nicht ortsgebunden ist, sondern landesweit suchen kann. Doch die örtlichen Unternehmen sollten nicht außer Acht gelassen werden. 

Worauf ist bei einer Bewerbung zu achten?

Hat man nun den für sich passenden Wunschberuf gefunden, so geht es daran Bewerbungen für einen Ausbildungsplatz zu schreiben. Da es sich hierbei in den meisten Fällen um den ersten Kontakt handelt, sollte die Bewerbung sorgfältig verfasst werden. Das Anschreiben sollte daher sofort das Interesse der Personalverantwortlichen wecken. Im Besten Fall hat man einen direkten Ansprechpartner, an dem die Bewerbung und insbesondere die Anrede gerichtet werden kann. Doch auch formal sollte die Bewerbung korrekt sein. Dazu gehören die richtige Firmenanschrift und eine grundsätzlich harmonische Formatierung.  

Anschließend geht es an die sogenannte Bewerbungsmappe. Nach einem Deckblatt folgt der Lebenslauf. Dieser kann je nach Alter und Lebenserfahrung umfangreicher ausfallen. Bei Personen, die sich direkt nach der Schule bewerben, eher weniger. Was allerdings nicht fehlen darf sind, neben einem persönlichen Foto, grundlegende Angaben, wie persönliche Daten, die schulische Laufbahn, besondere Kenntnisse, sonstige Angaben und gegebenenfalls Interessen, wenn es für den Ausbildungsberuf von Relevanz ist. Auch die Nennung von bereits absolvierten Praktika sollte auf keinen Fall vergessen werden. Auch beim Lebenslauf ist auf korrekte Angaben und vor allem eine gute und übersichtliche Formatierung zu achten. Daher reicht es auch aus, wenn bei beispielsweise der schulischen Laufbahn die einzelnen Schulen nach Monat und Jahr getrennt sind. Tage machen es zu unübersichtlich. 

Wie schließlich die Bewerbung gestellt wird, ob online, per eMail oder Briefpost, ist in den meisten Fällen der Stellenausschreibung zu entnehmen. Fehlt dieses kann ein freundlicher Anruf mit entsprechender Nachfrage helfen und zeigt bereits ein erstes Interesse. 

Vorbereitung auf das Bewerbungsgespräch

Hat man nun die ersten Hürden genommen, folgt in der Regel ein Einstellungstest oder direkt ein Vorstellungsgespräch. Hierbei handelt es sich um ein Gespräch, in dem das Unternehmen den Bewerbenden kennenlernen möchte. Eine gute Vorbereitung auf das Gespräch kann daher viele Vorteile bringen. Aus diesem Grund sollten viele Informationen über das Unternehmen herausgesucht werden. Beispielsweise sollten man wissen, in welchem Bereichen das Unternehmen tätig ist. 

Wie bereits bei der schriftlichen Bewerbung sollte auch das persönliche Auftreten seriös wirken. Selbst wenn es Hochsommer ist, sollte daher auf kurze Hose und ein T-Shirt verzichtet werden. Eine Stoffhose oder gepflegte Jeans mit einem Hemd oder einer Bluse sollten es schon sein. Um nicht abgehetzt zum Termin zu erscheinen, sollte man genug Zeitpuffer für den Hinweg einplanen, um pünktlich bei dem Gespräch erscheinen zu können. Bei unbekannten Unternehmen sollte man darüber hinaus berücksichtigen, dass man im Gebäude eventuell auch erst nach dem Weg fragen muss. 

Nachdem das Gespräch erfolgt ist, kann es ein paar Tage dauern, bis eine Antwort vom Unternehmen kommt. Entweder ist es die erhoffte Zusage oder leider eine Absage. Bei letzterem hilft es, wenn man sich nochmal kurz beim Unternehmen meldet und freundlich nach einem kurzen Feedback fragt. So erfährt man, was bei einem nächsten Bewerbungsgespräch besser gemacht werden könnte.  

Auch Unternehmen sollten sich gut vorbereiten

Dass sich Bewerber gut auf ein erstes Gespräch vorbereiten, ist die eine Seite. Andererseits sollte aber auch das Unternehmen gut aufgestellt sein, damit es überhaupt attraktiv auf potenzielle Bewerber wirkt. Hierzu gehören gegebenenfalls Optimierungen in einzelnen Bereichen. Gerne unterstützen wir Sie beispielsweise bei einer Spedition oder der Transportadministration. Sprechen Sie uns dazu gerne an. 

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