In der Nacht auf Sonntag, 25. Oktober 2026, wurden die Uhren um 3 Uhr auf 2 Uhr zurückgestellt. Eine Stunde mehr Schlaf, das freut die meisten.
Die Kehrseite zeigt sich ab Montag, wenn es am späten Nachmittag schon dämmert. Für alle, die beruflich auf der Strasse sind, beginnt damit die anspruchsvollste Zeit des Jahres. Es herrscht mehr Verkehr in der Dunkelheit, die Sicht ist schlechter, und der Körper muss sich erst an den neuen Rhythmus gewöhnen.
Wer nach der Zeitumstellung sicher fahren will, braucht vor allem eines, nämlich gute Sicht. Das gilt für das eigene Sehen genauso wie für das Gesehenwerden.
In der Morgen- und Abenddämmerung sind Rehe, Hirsche und Wildschweine besonders aktiv. Nach der Umstellung fällt der Berufsverkehr genau in diese Zeit.
Hinweis. Nach einem Wildunfall sichern Sie zuerst die Unfallstelle und ziehen die Warnweste an. Melden Sie den Unfall danach sofort der Polizei, auch wenn das Tier geflüchtet ist oder am Fahrzeug kein Schaden sichtbar ist.
Velofahrende und Fussgänger sind in der Dämmerung schlecht sichtbar, oft tragen sie dunkle Kleidung. Beim Rechtsabbiegen mit grossen Fahrzeugen ist der tote Winkel deshalb besonders gefährlich.
Ob für die Kontrolle der Ladung, bei einer Panne oder beim Abladen, wer im Dunkeln neben dem Fahrzeug steht, wird leicht übersehen. Eine Warnweste griffbereit in der Kabine und konsequent getragen schützt in diesen Momenten am wirksamsten.
Die Uhr ist in einer Sekunde umgestellt, der Körper braucht dafür einige Tage. In dieser Zeit sinkt die Konzentration schneller, und die Dunkelheit macht zusätzlich müde.
Mit der Zeitumstellung ändert sich nicht nur die Uhrzeit, sondern auch das Risiko auf der Strasse. Wer jetzt Fahrzeug, Sichtbarkeit und die eigene Verfassung im Blick behält, kommt sicher durch die dunklen Monate.
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Ja. In der Schweiz gilt seit 2014 auch am Tag Lichtpflicht, entweder mit Tagfahrlicht oder mit Abblendlicht. In der Dämmerung, bei Dunkelheit und bei schlechter Sicht ist das Abblendlicht vorgeschrieben.
Halten Sie an, schalten Sie die Warnblinker ein, ziehen Sie die Warnweste an und sichern Sie die Unfallstelle. Melden Sie den Unfall anschliessend sofort der Polizei, auch wenn das Tier geflüchtet ist.
Das ist individuell. Viele Menschen spüren die Umstellung einige Tage lang, etwa durch Müdigkeit oder schlechteren Schlaf. Planen Sie in dieser Zeit bewusst genügend Erholung ein.
Häufiges Gähnen, schwere Augenlider, Mühe beim Spurhalten oder eine verpasste Ausfahrt sind deutliche Warnsignale. Dann hilft nur eine echte Pause, am besten mit Bewegung an der frischen Luft.
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