Mieten statt kaufen? – Alternative im Fuhrparkmanagement?

Nach wie vor ist die aktuelle Situation in der Pandemiezeit eine große Herausforderung für eine Vielzahl von Unternehmen in der Transportbranche. Teils weiterhin unklare Verhältnisse im In- und Ausland und an den Grenzen machen die Planung für die Transportroute schwierig. Mehr als je zuvor müssen Unternehmen spontaner umplanen und entsprechend flexibler aufgestellt sein, um diese Krise zu überstehen. Darüber hinaus gibt es langanhaltende Schließungen von Geschäften, womit ein großer Teil der Lieferungen schlichtweg wegfallen, da die Waren nicht verkauft werden können. Insbesondere für kleine und mittelständige Unternehmen spielt daher die Aufstellung des eigenen Fuhrparks eine wichtige Rolle. Dieser muss kostengünstig disponiert und optimal ausgeschöpft werden. Aber auch Neuanschaffungen sind selbst zu dieser Zeit eine Überlegung, denn letztendlich muss man weiterhin am Markt Bestand haben. Daher erwägen immer mehr Unternehmen im Bereich des Flottenmanagements auf flexiblere und günstigere Alternativen zu setzen.

Alternative: Fahrzeuge mieten

Um sich zukünftig besser aufzustellen und spontaner agieren zu können, möchten viele Unternehmen ihren Fuhrpark flexibler gestalten können. Die bislang vorrangigen Verträge bei Anschaffungen, von beispielsweise Lastwagen, sehen allerdings eine bestimmte und oftmals keine kurze Laufzeit vor. So hat sich ein Unternehmen für mehrere Jahre an ein Fahrzeug gebunden und muss letztendlich die Tätigkeit des Unternehmens auf dieses ausrichten. Mittlerweile gibt es weitere Möglichkeiten, um den eigenen Fuhrpark zu erweitern. Manche Miet-Unternehmen haben sich auf diese Alternative spezialisiert und bieten damit individuelle Lösungen für das Fuhrparkmanagement an. Das Ziel dieser Unternehmen ist eine zukünftig flexiblere und kosteneffizientere Lösung, auch über die aktuelle Zeit hinaus.

Welche Angebote gibt es?

Mit diesen Unternehmen können die verschiedensten Fahrzeuge angeschafft werden. Über den einfachen Firmen-PKW, den Lieferwagen, zum schweren Lastwagen ist alles möglich. Selbst die Anschaffung von diversen Flurförderfahrzeugen werden leicht und flexibel gestaltet. Die Lösung für Transportunternehmen scheint hierbei einfach und ist bereits aus dem Privatleben bekannt. Die kompletten Serviceaufgaben, wie Wartung, Reparaturen, etc. werden von dem Anbieter übernommen. Neben den Mietkosten muss das Transportunternehmen nur die Aufwände tragen, die tatsächlich durch die Fahrten anfallen. Durch die Flexibilität einiger Verträge kann ein Unternehmen auch schnell auf veränderte Situationen in der Geschäftswelt reagieren. Beispielsweise ist eine Verkleinerung des

Fuhrparks mit einer solchen Alternative ebenfalls schnell möglich. Sollte sich der Markt wieder entspannen und die Aufträge steigen, dann können auch wieder weitere Fahrzeuge zum Einsatz kommen. Langfristige Verträge würden dieser Flexibilität entgegenstehen und Zahlungen müssten erfolgen, obwohl das Fahrzeug mittelfristig nicht zum Einsatz kommt.

Altbestand loswerden

Aufgrund der aktuellen Situation möchten immer mehr Unternehmen von den flexiblen Komponenten eines Firmenwagens profitieren. Diese haben möglicherweise die benötigten Fahrzeuge zuvor gekauft. Allerdings verursachen rückläufige Aufträge ein Stillstand der Fahrzeuge, womit diese ungenutzt auf dem Firmengelände stehen und dennoch mehr oder weniger finanziert werden müssen. An dieser Stelle kann das sogenannte Remarketing zu einem sehr wichtigen Bestandteil von Verträgen mit spezialisierten Unternehmen werden. Hierbei kann die Erfahrung aus dem Bereich des Flottenmanagements dem Kunden helfen, vorhandene und nicht mehr benötigte Fahrzeuge schnell und zu einem angemessenen Preis zu verkaufen. Dadurch kann sich ein Transportunternehmen in kurzer Zeit neu positionieren und ausrichten. Ein weiterer Vorteil des Verkaufs von Gebrauchtwagen und Nutzfahrzeugen kann, neben der umweltschonenden Komponente, eine gute Möglichkeit sein, den Fuhrpark flexibel anzupassen, bzw. neu zu organisieren.

Vorhandenen Bestand prüfen

Bevor allerdings die Planung gestartet wird, ob der Altbestand im Fuhrpark gegen Mietobjekte ausgetauscht werden sollte, ist eine detaillierte Bestandsaufnahme des derzeitigen Fuhrparks unumgänglich. Bei jedem Angebot für Kunden in der Logistikbranche muss der Kostenfaktor der jeweiligen Flotte berücksichtigt werden. Hierzu gehört unter anderem eine genaue Fahrzeugberechnung. So können die Transportangebote optimiert werden. Andernfalls kann es aufgrund von ungenauen Daten zu Angeboten kommen, bei denen die Unternehmen entweder am Ende zuzahlen müssen oder aber sie sind überteuert und es besteht die Gefahr, dass der Auftraggeber abspringt. In diesem Kostenfaktor sind nicht nur die etwaigen Kraftstoffkosten zu berücksichtigen, sondern auch jegliche anderen anfallenden Kosten. Hierzu gehören unter Umständen der Wartungsaufwand bzw. Verschleiß des eingesetzten Fahrzeugs, Versicherungen und Steuern sowie der Verbrauchswert. Gegebenenfalls stehen hier zukünftig nur noch die Miet- und Kraftstoffkosten als Grundlage.

Aktueller Stand und die Zukunft

Das Mieten von Firmenfahrzeugen kann eine mögliche Alternative gegenüber dem Kauf sein. Natürlich kommt es hier auch auf die Einzelheiten im jeweiligen Vertrag an. Doch handelt man einen solchen gut aus, dann können etwaige Kosten, wie Reparaturen und Wartungen, entfallen. Bei vielen Angeboten ist sogar die Übernahme der Versicherungskosten und Steuern mit enthalten. Ein Austausch der Fahrzeuge ist ebenso schnell möglich, wie ein Verkauf von bereits bestehenden Objekten. Dennoch sollte vor einer Umstellung eine detaillierte Kalkulation des Fuhrparks vorgenommen werden. Ebenso ist die zukünftige Ausrichtung des Unternehmens zu berücksichtigen. Unter anderem besteht hier also die Chance für einen Neuanfang für ein Unternehmen. Gerne unterstützen wir Sie mit unserem Beratungsangebot „Individuelle und vollständige Fahrzeugkalkulation“ dabei, Ihr Unternehmen zukunftssicher aufzustellen.

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