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Ruhezeiten effektiv nutzen

Die Planung und Durchführung von langen Fahrstrecken ist für die Disposition eines Transportunternehmens ebenso eine Herausforderung wir für den Fahrzeugführer selbst. Während der Disponent die optimale Route herausfinden sollte und entsprechend die Ruhezeiten einplanen muss, sitzt der Führer des Lastwagens hingegen stundenlang hinter dem Steuer und muss sich auf den Straßenverkehr konzentrieren. Daher ist die Einhaltung von Ruhezeiten sehr wichtig und aus diesem Grund auch gesetzlich vorgeschrieben. Doch wie kann die Ruhezeit effektiv genutzt werden, um neue Energie für die nächste Fahrstrecke zu erhalten?

Insbesondere Ruhezeiten auf einem Rastplatz scheinen langweilig zu sein. Man hat anscheinend keine Beschäftigungsmöglichkeiten und möchte lieber weiterfahren, doch es gibt vielseitige Handhabungen, um die Pause sinnvoll nutzen zu können.

125 Jahre LKW Entwicklung

Lastwagen sind in er heutigen Zeit nicht mehr von den Straßen wegzudenken. Ob Gottlieb Daimler wirklich ahnen konnte, welch erfolgreiche Erfindung er vor genau 125 Jahren gemacht hat, ist schwer einzuschätzen. Dennoch kann sich die Geschichte des Lastwagens sehen lassen. 1896 begann es mit einem einfachen Vehikel mit einer Ladefläche. Was zur damaligen Zeit revolutionär war, ist, dass es zur Fortbewegung keine Pferde benötigte, sondern das Gefährt motorbetrieben war. Zwar brachte das damalige Fahrzeug gerade einmal 4 PS auf die Straße und konnte eine Nutzlast von circa eine Tonne befördern, doch es sollte sich herausstellen, dass es der Beginn einer Erfolgsgeschichte im Transportwesen sein sollte.

Mittlerweile zählt der Gütertransport auf der Straße zu der Nummer eins, weit vor der Beförderung auf der Schiene, bzw. dem Binnengewässer. Mit mehreren hundert PS und bis zu 40 Tonnen Gesamtgewicht, mal von den Sonderfahrzeugen abgesehen, werden diverse Güter an ihr Ziel befördert.

Ladungssicherung

Die korrekte Absicherung der zu transportierenden Ladung ist weiterhin ein wichtiges Thema in der Transportbranche. Um eine sichere Fahrt auf den Straßen zu gewährleisten, ist es daher um so wichtiger, dass die Ladungssicherung vor jedem Fahrtantritt gewissenhaft durchgeführt wird. Denn letztendlich stellt sie sicher, dass bei einer Vollbremsung mit dem Lastwagen die Ladung an Ort und Stelle bleibt. Ansonsten besteht die Gefahr, dass sie vom Lastwagen rutscht oder sogar durch das Führerhaus fliegt. Leider erleben wir tagtäglich solche Szenarien.

Neben der korrekten Ladungssicherung ist allerdings auch darauf zu achten, dass keine Überladung des Fahrzeugs stattfindet. Nur so kann ebenfalls die Verkehrssicherheit gewährleistet werden. Spezielle Vorschriften in den einschlägigen Gesetzen regeln das maximale Gesamtgewicht eines Fahrzeugs, die sich unter anderem auf die Bauweise und das Fahrverhalten stützen.

Digitale Abafhrtskontrolle

Um die tägliche Sicherheit im Straßenverkehr zu gewährleisten, ist es unumgänglich, dass vor einem Fahrtantritt eine Abfahrtskontrolle am Lastwagen durchgeführt wird. Zwar nimmt diese Pflicht eines jeden Berufskraftfahrers Zeit in Anspruch, sie dient neben der Sicherheit allerdings auch der Wahrung der Wirtschaftlichkeit eines Fahrzeugs. Mängel können so schnell erkannt und kostenintensivere Reparaturen vermieden werden.

Zwar stehen die Fahrzeugführer bei einer Kontrolle an der Front und müssen nachweisen, dass sie die Abfahrtskontrolle durchgeführt haben, dennoch sind Unternehmer deshalb nicht aus der Pflicht. Ganz im Gegenteil, auch hier können empfindliche Bußgelder erhoben werden, wenn der Unternehmer beispielsweise nicht darauf geachtet hat, dass eine Abfahrtskontrolle durchgeführt wurde.

Doch was steckt hinter dieser Kontrolle des Lastwagens und wie kann eine digitale Unterstützung helfen?

Kaufen, Leasen oder Mieten?

Nach wie vor ist die aktuelle Situation in der Pandemiezeit eine große Herausforderung für eine Vielzahl von Unternehmen in der Transportbranche. Teils weiterhin unklare Verhältnisse im In- und Ausland und an den Grenzen machen die Planung für die Transportroute schwierig. Mehr als je zuvor müssen Unternehmen spontaner umplanen und entsprechend flexibler aufgestellt sein, um diese Krise zu überstehen. Darüber hinaus gibt es langanhaltende Schließungen von Geschäften, womit ein großer Teil der Lieferungen schlichtweg wegfallen, da die Waren nicht verkauft werden können. Insbesondere für kleine und mittelständige Unternehmen spielt daher die Aufstellung des eigenen Fuhrparks eine wichtige Rolle. Dieser muss kostengünstig disponiert und optimal ausgeschöpft werden. Aber auch Neuanschaffungen sind selbst zu dieser Zeit eine Überlegung, denn letztendlich muss man weiterhin am Markt Bestand haben. Daher erwägen immer mehr Unternehmen im Bereich des Flottenmanagements auf flexiblere und günstigere Alternativen zu setzen.

Digitale Transportbranche

Unternehmen in der Transportbranche bauen auf die vielen Vorteile bei der Digitalisierung und der damit verbundenen Automatisierung einzelner Arbeitsschritte im Bereich der Disposition. Um die gewünschten Ziele allerdings erreichen zu können, sind einige wichtige Voraussetzungen sicherzustellen, bevor es an den eigentlichen Prozess der Digitalisierung geht. Hierzu ist, wie bei jeder Prozessverbesserung und Softwareeinführung, ein gut durchdachter und strukturierter Ansatz maßgeblich. Ansonsten sind Rückschläge und Enttäuschungen unvermeidlich. Insbesondere auf die Vorbereitung der notwendigen Daten ist ein besonderes Augenmerk zu werfen. Denn diese müssen von der Software verstanden und richtig um-, und eingesetzt werden. Und nur wenn qualitativ hochwertige und bereinigte Daten der Software übermittelt werden, sind die Ergebnisse ebenso qualitativ und hochwertig.

Fortbewegung auf dem Firmengelände

Die Logistik eines Unternehmens fängt in den meisten Fällen nicht erst an, sobald der Lastwagen das Firmengelände verlassen hat. Die internen Abläufe sind ebenso wichtig, damit die Ware schnell an den gewünschten Ort im Unternehmen transportiert werden kann. Sobald neue Produkte, Verbrauchsmaterialien oder Rohstoffe geliefert werden, sind diese zum jeweiligen Standort im Unternehmen zu bringen. Diese Zuordnung, bzw. der Transport kann auf verschiedene Arten erfolgen. Die spezifischen Optionen, die für Ihr eigenes Unternehmen in Frage kommen, hängen allerdings auch von der jeweiligen Struktur ab. Entscheidende Faktoren für die richtige Wahl beim Einsatz von Fahrzeugen und Geräten sind, neben der Größe der Freifläche auf dem Firmengelände, auch die Beschaffenheit der einzelnen Unternehmensgebäude sowie der Untergrund des Geländes. Darüber hinaus ist der Einsatz mit den jeweiligen Logistik- und Arbeitsprozessen genau abzustimmen. Ebenso ist die Größe der ankommenden und abfahrenden Ware, bzw. dessen Volumen entscheidend. Je nach Unternehmensgröße gibt es deshalb unterschiedliche Logistikmöglichkeiten.

Eines kann allerdings bereits vorweggenommen werden. Klassische LKWs, die von Spediteuren bereitgestellt werden und auf öffentlichen Straßen zu finden sind, sind nicht für den Transport auf dem Firmengelände geeignet. Die Größe und die damit verbundene Effizienz dieser Fahrzeuge ist oft alles andere als optimal.

Gesunde Fahrer

Die aktuelle Corona-Pandemie hält weiterhin die Welt fest im Griff und in Grenzen. Viele Geschäfte, Restaurants und Freizeiteinrichtungen haben weiterhin geschlossen. Nicht nur, dass die Institutionen an sich einen herben finanziellen Rückschlag spüren, auch die vielen Speditionen haben weiterhin Probleme Aufträge zu bekommen, bzw. stehen teilweise ebenfalls vor dem finanziellen Ruin. Denn haben Geschäfte, etc. nicht geöffnet, benötigen diese auch keine Waren. Dementsprechend fallen eine Vielzahl von Auslieferungen und Transportaufträgen weg. Aber auch wenn Geschäfte, wie beispielswiese in der Lebendmittelbranche, geöffnet haben dürfen, macht ein weiter Umstand die Auslieferung, besonders im internationalen Güterverkehr, schwer. In den letzten Wochen und Monaten sind wieder vereinzelt Grenzen geschlossen oder Kontrollen eingerichtet worden. Insbesondere die letzteren Maßnahmen machen Führern von Lastwagen das Leben schwer. Teils leidet sogar die Gesundheit darunter.

LKW Reparieren

Insbesondere in der Transportbranche ist Zeit mit Geld oftmals gleichzusetzen. Denn nur wenn die Fahrzeuge rollen, kann damit auch Geld verdient werden. Das bedeutet allerdings auch, wenn ein Fahrzeug ausfällt, dass es dann zu einem, nicht nur zeitlichen, sondern auch finanziellem Verlust für das Unternehmen kommt. Ersatzfahrzeuge sind meist nicht sofort verfügbar und ein Umwälzen der Aufträge aufgrund der bereits bestehenden eng getakteten Touren kaum möglich. Aus diesem Grund sollten Führer und Führerinnen von Lastwagen in der Lage sein, zumindest kleinere Schäden an ihren Fahrzeugen, selbst reparieren zu können. Doch welche Arten von Reparaturen können das sein?

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