In der aktuellen Zeit wird aufgrund des vorherrschenden Corona-Virus (COVID-19) allen bewusst, wie wichtig die eigene Gesundheit ist. Daneben ist die Hauptsaison für die Grippe, bzw. die nächste Erkältungswelle wird auch noch kommen. Doch oftmals macht man sich nur Gedanken um die Gesundheit, wenn entsprechende Schlagzeilen in der Presse zu lesen sind. Beruhigt sich die Zeit wieder, verfliegen auch die Gedanken zu einer gesunden Lebensweise. Doch dieser Umstand kann sich zu späterer Zeit rächen.
Besonders für Führer von Lastwagen ist es dagegen wichtig, in einer guten körperlichen Verfassung zu sein. Hier geht es nicht nur um die eigene Gesundheit, sondern auch um eine unfallfreie Teilnahme im Straßenverkehr und somit die Gesundheit der anderen Verkehrsteilnehmer. Die täglichen Anforderungen an einen Fahrzeugführer sind enorm und sollten nicht unterschätzt werden.
Dabei hört es sich so einfach an, sich gesund zu halten. Die Schlagwörter, wie gesunde Ernährung, ausreichend Wasser trinken, genügend schlafen und ausreichend Erholungspausen einlegen, sind allen nicht unbekannt. Leider sieht es in der Praxis oftmals anders aus. Enge Lieferfristen, volle Straßen und ein straffer Zeitplan führen dazu, dass das Bemühen um die eigene Gesundheit auf der Strecke bleibt.
Eine falsche Ernährung kann allerdings dazu führen, dass man sich zum einen übermüdet und unwohl fühlt, aber auch Krankheiten mit sich bringen. Für ausgiebige Pausen und ein ausgewogenes Essen auf Rastplätzen ist kaum Zeit. Zwar gibt es die gesetzlichen Erholungszeiten, die auch eingehalten werden. Doch wird diese Zeit nicht dazu genutzt, auf die Gesundheit und das Wohlbefinden zu achten. Vielmehr sitzt dem Kraftfahrzeugführer weiter der Zeitplan im Nacken und die schnelle Mahlzeit, wie beispielswiese eine Currywurst mit Pommes Frites, muss ausreichen. Schnell noch ein Erfrischungsgetränk dazu und weiter geht es. Auf der Fahrt wird nebenbei noch etwas Süßes oder Salziges gegessen.
Doch diese Ernährungsgewohnheit schlägt sich auf den Körper nieder. Folgen können zum Beispiel Übergewicht, erhöhte Cholesterinwerte und Bluthochdruck sein.
Eine Umstellung der Ernährung kann dabei auch für Kraftfahrzeugführer einfach sein. Neben den bereits genannten Speisen, werden auch auf vielen Rasthöfen Mahlzeiten angeboten, die überwiegend Gemüse und Vollkornprodukte beinhalten. Dazu maximal ein kleines Stück Fleisch und zum Abschluss etwas frisches Obst. Ebenso sollten sich in der eigenen Lunch-Box
Obst und Gemüse befinden. Darüber hinaus darf das Trinken von Wasser nicht vergessen werden. Ein erwachsener Mensch benötigt im Durchschnitt 2,5 Liter Flüssigkeit am Tag. Und dabei ist nicht die zuckerhaltige Limonade oder Alkohol gemeint.
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Als Chauffeur, insbesondere im Fernverkehr, sitzt man stundenlang hinter dem Steuer. Die Bewegung ist auf das Notwendigste reduziert. Wenn man sich nun bewusst macht, dass der menschliche Körper eigentlich für tägliche Bewegungen, beispielsweise zum Laufen von 15 Kilometern, geschaffen ist, dann kann man sich im Umkehrschluss vorstellen, wie der eigene Körper unter der täglichen Nichtbewegung leidet. Auch hier sind Zeichen in Form von unter anderem Übergewicht, aber auch Herz- und Kreislaufkrankheiten und Rückenschmerzen keine Seltenheit. Nun hat kaum ein Chauffeur die Zeit und Gelegenheit sich täglich so zu bewegen, dass am Ende 15 Kilometer gelaufen werden. Doch ist dieses auch gar nicht zwingend notwendig.
Bereits eine halbe Stunde schnelles Gehen am Tag kann zur Verbesserung des kompletten Gesundheits-Systems führen. Dabei muss noch nicht einmal die halbe Stunde am Stück getätigt werden, sondern kann auch beispielsweise in drei Stufen erfolgen. So sollte man sich überlegen, ob es nicht möglich ist, dass morgens, bevor es auf Fahrt geht, mittags während der Pause und abends nach getaner Arbeit, jeweils zehn Minuten Zeit vorhanden ist, sich zu bewegen. Allein diese tägliche Bewegung führt zu einer besseren Lebensqualität und Leistungsfähigkeit. Ideal wäre es noch, wenn der schnelle Spaziergang nicht auf dem vielbefahrenden Rasthof stattfindet, sondern in einem nah liegenden Wäldchen. Aber dieser Umstand ist tatsächlich selten gegeben.
Als Inhaber eines Transportunternehmens sollte man das Thema Gesundheit, bzw. gesunde Ernährung bei seinen eigenen Fahrern, aber auch bei den Mitarbeitern im Büro, nicht vergessen. Dabei können sinnvolle Unterstützungen zu gleich mehreren positiven Effekten führen. Gesunde Mitarbeiter sind demnach weniger krankheitsanfällig, darüber hinaus steigt die Effizienz. Ein weiterer überaus wichtiger Punkt ist die Sicherheit im Straßenverkehr. Gesunde Chauffeure fahren aufmerksamer und verursachen weniger Unfälle. Ein Plus somit auf beiden Seiten.
Ein erster Anfang können bereits die sowieso zwingend vorgeschriebenen Fortbildungen nach der Chauffeurenzulassungsverordnung (CZV) sein. Einer der Inhalte ist die gesunde Ernährung und die richtige Haltung während der alltäglichen Tätigkeit. Weiterführende Seminare können speziell auf das Thema und individuell auf das eigene Transportunternehmen und dessen Voraussetzungen zugeschnitten sein. Sprechen Sie uns jederzeit an. Denn die Gesundheit der Mitarbeiter entscheidet über die Zukunft des eigenen Unternehmens.
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